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16.12.2015 - Happy Birthday!

Der Kindergeburtstag endete nach 15 Minuten plötzlich und blutig.

Und das nach der ganzen Vorbereitung. 

Kind Nr.1 plante schon seit Monaten eine Nachtwanderung für seinen 5. Geburtstag. Es gibt wenig Vorteile für Dezembergeburtstage, aber immerhin wird es früh genug dunkel, so dass eine Nachtwanderung tatsächlich unproblematisch in die nachmittägliche Geburtstagsparty integriert werden kann.

Alles wurde vorbereitet. Angefangen mit den Einladungen. Natürlich kann man auch fertige Einladungen kaufen, aber wir sind masochistisch angehauchte Individualisten und basteln Geburtstagseinladungen für die Kinder selber. Idee entwicklen ging so nebenbei (Mama), Umsetzung der Idee (Papa) nahm ungefähr 2 Arbeitstage in Anspruch, und zu guter letzt malte Kind Nr.1 noch sorgsam auf alle 5 Einladungen ( + die sechste für den kleinen Bruder) die Namen der Kinder und seine Unterschrift. 

Dann das Besorgern der Mitgebsel. Dankenswerterweise gibt es bei Amazon Mini-Taschenlampen in allen möglichen mehr oder minder bunten Varianten - ein Muss für das Vorhaben einer Nachtwanderung.

Das Highlight: Backen. Oder eher das Dekorieren, denn das Backen von Muffins erfordert ja keine besonderen Kompetenzen. Kind Nr.1 wünschte sich Horrorspinnen und Horrorkäfer - also 50 Minimuffins für den Kindergarten mit Zuckerguss, bunten Gummibeinen und ebenso buntem Rückendesign versehen, 20 weitere für die Geburtstagsparty. Mit zwei Mann brauchten wir zwischen 6 und 8 Minuten pro Muffin. Wahrscheinlich müssen wir noch etwas üben.

Der halbe Kindergarten wusste Bescheid über den Geburtstag. Die geplante Nachtwanderung war die Sensation und Einladungen heiss begehrt. Es wurden sogar Beschwerden von nicht eingeladenen Kindern - teilweise direkt, teilweise über den Umweg anderer Eltern - vorgebracht.

Die glücklich eingeladenen Kinder fielen schliesslich am 16.12. mit Geschenken beladen kreischend ein und brachten das Pandämonium mit. 15 Minuten später wurde das Geburtstagskind von einem der Gäste geschubst, schlug mit dem Hinterkopf gegen einen Türrahmen und muste letztendlich im Krankenhaus mit drei Stichen genäht werden.

Jetzt weiss der ganze Kindergarten Bescheid über das viele Blut, das es statt der Nachtwanderung noch vor dem Kuchen gab. 

 

21.12.15 13:47


Weihnachtsbäckerei

Wir waren fleissig diesen Advent. An insgesamt drei verschiedenen Tagen haben wir Plätzchen gebacken. Stilecht untermalt von Rolf Zuckowskis "Weihnachtsbäckerei" in Dauerwiederholung. Kind Nr.1 liebt den Repeat-Button des CD-Players seit Entdeckung dieser Funktion heiss und innig.

Beim Backen ist vor allem die Geschwindigkeit enttscheidend, mit der die Zutaten zu einem Teig vermischt werden. Das erhöht die Chance, dass später auch tatsächlich noch Plätzchen aus dem Ofen kommen, erheblich.

Natürlich ist es verständlich, wenn von dem Teig genascht wird. Das kann man einkalkulieren. Entscheidet man sich von Anfang an für mindestens die doppelte Teigmenge, bleibt auch danach noch genug für ein paar Plätzchen übrig.

Entscheidet man sich für die dreifache Teigmenge, kann man die meisten Plätzchen alleine fertig ausstechen, während sich die Kinder irgendwo die Köpfe einschlagen.

Wie gesagt, für Teignaschen habe ich Verständnis. Weniger Verständnis habe ich für Zuckerklau. Vor allem angesichts der Tatsache, dass sich auf dem Regal nicht nur die Süssigkeiten von Nikolaus türmen, sondern daneben in einer zweckentfremdeten Obstschale neben Mitbringseln unzähliger Kindergeburtstage auch noch Osterhasen unterschiedlichster Grösse lauern. 

Wie man sich allerdings händevoll das Mehl in den Mund schaufeln kann, erschliesst sich mir beim besten Willen nicht. 

Aber wie auch immer, jetzt haben wir ganz viele Plätzchen. Heute sollen sie noch bunt werden, weil Kind Nr. 2 bunte Plätzchen in die KiTa mitnehmen und dem dortigen Adventsteller spenden möchte. Das ist Papas Job für den Nachmittag.

Und morgen beginnt dann die Geburtstagsbäckerei. Aber das wird eine andere Geschichte.

 

14.12.15 09:51


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